Privatleben

Thriller "In fremden Händen": Das ist Robert Hunger-Bühlers berühmte Ex

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von teleschau

Robert Hunger-Bühler und Désirée Nosbusch gemeinsam im ZDF-Film "In fremden Händen" zu sehen.

Bild: ZDF/susanne bernhard


Im Thriller "In fremden Händen" verliebt sich Robert Hunger-Bühler in seiner Rolle als Witwer Wolfgang Hals über Kopf. Turbulente Liebesbeziehungen kennt der Schauspieler auch aus seinem Privatleben.

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Darum geht es im Thriller "In fremden Händen"

Es fängt romantisch an im ZDF-Film "In fremden Händen": Der wohlhabende Witwer Wolfgang, gespielt von Robert Hunger-Bühler, verliebt sich im Urlaub in die attraktive Karola (Désirée Nosbusch). Doch aus dem anfänglichen Liebesglück wird bald eine bizarre und lebensbedrohliche Zweierbeziehung.

Robert Hunger-Bühlers Ex: in der Theaterwelt ein großer Name

Eine harmlosere, wenn auch turbulente Partnerschaft hatte der Schauspieler Hunger-Bühler nach eigenen Aussagen Ende der 1980er-Jahre. "Wie zwei brennende Büsche" seien er und seine Partnerin seinerzeit gewesen, verriet der Schweizer 2003 im Magazin "Spiegel". Die Rede ist von Anne Tismer.

Fernsehzuschauer:innen mag dieser Name nicht so geläufig sein. Auf den Bühnen hierzulande gilt Anne Tismer jedoch als eine der Besten ihres Fachs. Geboren in Versailles, verbrachte Anne Tismer die ersten Jahre ihrer Kindheit in Frankreich, Holland, Spanien und den USA. Als junges Mädchen kam sie mit ihren fünf Geschwistern nach Hamburg, wo sie das Gymnasium besuchte.

Um den Erwartungen der Familie zu entsprechen - ihr früh verstorbener Vater war Manager bei Unilever -, strebte sie zunächst eine Laufbahn im diplomatischen Dienst an. Doch die Lust auf Schauspiel war größer. Und so eroberte Anne Tismer ohne abgeschlossene Ausbildung die Bühnenwelt. Und lernte dort Robert Hunger-Bühler kennen.

Der nahm einen noch größeren Umweg in das Leben eines Darstellers, obwohl er schon mit acht Jahren im Kinderzirkus erfolgreich einen Pausenclown mimte. "Ich bin mit einer gefüllten Gießkanne durch die Arena gestolpert und immer wieder in die Sägespäne gestürzt", erinnerte er sich 2003 im "Spiegel". "Und alle haben gelacht. Das war das größte Glück: in die Sägespäne zu beißen - und Lachen zu erzeugen." Seine Mutter belohnte ihn damals mit einem Käsebrot.

Trotz dieser leckeren Gage versuchte der heranwachsende Robert zunächst sein Glück als Hochbauzeichner. Und schaffte beim FC Aarau fast den Sprung in den Schweizer Profifußball. "Mit der Zeit habe ich auf dem Fußballplatz ein Gespür für den Raum entwickelt und merkte intuitiv, wie ich mich zu bewegen hatte. Das hilft mir im Spiel auf der Bühne", erzählte der Darsteller 2022 in einem Interview mit dem Magazin "Bazonline".

Mit ihr war Robert Hunger-Bühler zusammen: Performancekünstlerin Anne Tismer.

Bild: imago stock&people


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Robert Hunger-Bühler und Anne Tismer: Die Beziehung war kurz, aber intensiv

In den 1980er-Jahren lernte Robert Hunger-Bühler schließlich Anne Tismer kennen. Zu dieser Zeit war er teilweise schon als Regisseur tätig. Die beiden heirateten, trennten sich jedoch bereits 1993 wieder. 1988 kam die gemeinsame Tochter Okka Hungerbühler zur Welt. Ohne Bindestrich im Nachnamen, so wie auch ihr Vater einst unterwegs war.

Zurück zur Beziehung mit Anne Tismer. Im "Spiegel" erinnerte er sich: "Es soll Schauspieler geben, die nach der Arbeit einfach abschalten können. Wir konnten es nicht." Das war auf Dauer schwierig. Die beiden trennten sich aber im Guten. Tismer sagte später über ihren Ex-Partner im Interview mit "Theater heute": "Immer noch für mich der Einzige, überall, in allen Stücken, die ich sehe, da können die Anderen spielen, was sie wollen. Ich schau, ich werde wach und bin sinnlich berührt durch ihn. Das ist ihm geschenkt worden, das ist er einfach."

Sie blieb beim Theater, er eroberte die Film- und TV-Welt

Auch nach der Trennung arbeiteten die beiden zusammen, etwa in den Theaterstücken "Das blaue Meer / Science Fiction" aus dem Jahr 2008 oder "Das verflixte Millionenerbe" in 2011. Während Anne Tismer jedoch weiter vorwiegend als Theater- und Performancekünstlerin agiert, sehen wir Robert Hunger-Bühler häufiger in Film und Fernsehen.

Seine vielleicht prominenteste Rolle war die des Oberstaatsanwalts Walter Friedberg im Kinofilm "Labyrinth des Schweigens" (2014). Ebenfalls einen Rechtsanwalt spielt er seit 2016 in "Der Zürich-Krimi": Dr. Reto Zanger ist regelmäßig als Freund der Hauptfigur Thomas Borchert (Christian Kohlund) zu sehen. Auch in seinem neuesten Kino-Engagement verkörpert er einen Mann des Rechts: Staatsanwalt Fries in "Karla" aus dem Jahr 2025.

Inzwischen hat Robert Hunger-Bühler einen zweiten Sohn namens Wyatt Cy - ein gemeinsames Kind aus seiner Beziehung mit der Theater-Regisseurin Sarah Bellin.

"In fremden Händen" läuft am Montag, 2. März um 20:15 Uhr im ZDF. Zur selben Zeit ist der Film im kostenlosen ZDF-Livestream auf Joyn abrufbar.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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