Frauenpower am Freitag

Zwei Ermittlerinnen, ein Tatort: Warum der neue ZDF-Krimi "Mordufer" so anders ist

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von C3 Newsroom

Gerichtsmediziner Gregor Eisen (Ronald Kukulies) und die Kriminalkommissarinnen Doro Beitinger (Franziska Weisz, M.) und Chiara Locatelli (Maria Wördemann, r.) sammeln erste Erkenntnisse am Tatort.

Bild: ZDF und Patrick Pfeiffer Konstan


In "Mordufer" treffen mit Franziska Weisz und Maria Wördemann zwei Ermittlerinnen aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Ab 6. März gehen sie gemeinsam auf Verbrecherjagd am Bodensee.


Das ZDF schickt eine neue Krimi-Reihe ins Rennen: Ab 6. März läuft "Mordufer" freitags um 20:15 Uhr, wie das Online-Magazin "fernsehserien.de" berichtet. Im Mittelpunkt stehen Kriminalfälle rund um den Bodensee. Dort ermitteln die Schauspielerinnen Franziska Weisz und Maria Wördemann als ungleiches Duo - vorerst in vier einstündigen Folgen.

Kommissarin Doro Beitinger (Franziska Weisz) kehrt mit Anfang 40 in ihren Beruf zurück und trifft auf ihre neue Chefin: Chiara Locatelli (Maria Wördemann), Ende 20, ambitioniert und mit italienischen Wurzeln. Zwei Generationen, zwei Lebensmodelle, doch als Team funktionieren sie perfekt und lösen gemeinsam selbst die härtesten Fälle.

In Folge 1 geht es hart zur Sache: "Brennen soll sie" lautet der Titel. Und der ist Programm. Schönheitschirurgin Julia Spranger ist tot. Ihr Körper wird verbrannt aufgefunden. Für Doro Beitinger und Chiara Locatelli ist es der erste Fall als Team. Schnell gerät der Witwer ins Visier der Ermittlerinnen.

Zwei Powerfrauen

Franziska Weisz feierte 2001 ihren Durchbruch in Ulrich Seidls Film "Hundstage". Der österreichische Streifen rückte die Wienerin in den Fokus der Öffentlichkeit. Vier Jahre später gewann sie bei der Berlinale den Preis "European Shooting Star" für ihre Rolle in "Hotel".

Danach folgten zahlreiche Produktionen, darunter viele Krimis. 2016 wurde Weisz schließlich "Tatort"-Kommissarin. An der Seite von Wotan Wilke Möhring spielte sie die Hamburger Ermittlerin Grosz, verabschiedete sich aber 2023 nach 13 Folgen aus der ARD-Reihe.

Ihre Kollegin Maria Wördemann, geprägt vom Theater, überzeugt auch vor der Kamera durch Präzision. Auf dem Bildschirm war sie zuletzt in der Fernsehserie "Füxe" sowie in dem Thriller "Rabia – Der verlorene Traum" zu sehen. Jetzt folgt der nächste Schritt: eine Krimi-Reihe, in der sie im Zentrum steht.


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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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