Wegen 50 Cent
SAT.1-Moderatorin Simone Panteleit: Toiletten-Streit beim Public Viewing eskaliert
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von Lars-Ole GrapEs sollte ein entspannter Abend beim Public Viewing werden. Doch stattdessen endete ein kurzer Toilettenbesuch für die SAT.1-Moderatorin Simone Panteleit in einem Konflikt, der sie seitdem nicht loslässt. Auf Instagram schilderte sie den Vorfall jetzt ihren Fans - ungeschönt und selbstkritisch.
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"Du hässliche Alte": SAT.1-Moderatorin Simone Panteleit über Eskalation beim Public Viewing
Kurz vor der Halbzeitpause, so die "SAT.1-Frühstücksfernsehen"-Moderatorin Simone Panteleit, stand sie in der Warteschlange vor den Toiletten. Für den Eintritt kassierte eine Frau, die die Moderatorin auf Anfang bis Mitte 40 schätzt, für den Toilettenbesuch 50 Cent. Als eine Gruppe junger Frauen sich weigerte zu zahlen, kippte plötzlich die Stimmung. Eine von ihnen wurde laut, bestand darauf, der Eintritt fürs Public Viewing decke die Toilettennutzung bereits ab, und forderte die Mitarbeiterin auf, den Sicherheitsdienst zu rufen, wenn ihr das nicht passe.
"Die Toilettenfrau hat dann fast geweint", schildert die 50-Jährige auf Instagram. Da mischte sie sich ein. Sie bat die junge Frau, das Geld einfach zu zahlen, und argumentierte, es gehe auch um Respekt: Die Mitarbeiterin bekomme wahrscheinlich Mindestlohn und bessere damit ihr Gehalt auf.
Was folgte, war unerwartet. Unvermittelt ging die junge Frau die SAT.1-Moderatorin persönlich an: "Was willst du denn, du hässliche Alte, hast du 'ne Midlife-Crisis oder was?" Das Gespräch eskalierte weiter, bis Simone Panteleit irgendwann den Mittelfinger zeigte. "Nicht cool, schäm ich mich auch für", sagt sie im Video. Sie entschuldigte sich noch vor Ort.
Nach Toiletten-Streit: Simone Panteleit bereut ihr Verhalten und erhält Zuspruch von Fans
Trotz der Entschuldigung fragt sich die Moderatorin, wie es überhaupt so weit kommen konnte - und zieht ein klares Fazit: Sie hätte einfach selbst die 50 Cent bezahlen sollen. "Weil meine Freundlichkeit viel mehr bewirkt hätte", gesteht sie sich ein, "als dass ich selber so aggressiv war." Am Ende fragt sie ihre Fans direkt: Was hättet ihr getan?
Die Antworten ließen nicht lange auf sich warten. "Solange man aus falschen Entscheidungen lernt, ist alles in Ordnung. Mach dir bitte kein schlechtes Gewissen, du bist auch nur ein Mensch", schreibt eine Person. Andere sehen in Panteleits Einschreiten vor allem Zivilcourage: "Du hast der jungen Dame einen Spiegel vorgehalten." Mehrere Kommentare machen auch deutlich, dass die Situation für viele nachvollziehbar ist. "Es war bestimmt nicht richtig, aber einfach verständlich", heißt es in einem Kommentar.
Wenn man immer zurücksteckt und runterschluckt, werden solche unverschämten, respektlosen Menschen immer ihren Kopf durchsetzen.
Manche Fans geben auch Einblicke, wie sie sich selbst in der Situation verhalten hätten. "Ich hätte wahrscheinlich für die andere bezahlt, um die Diskussion zu beenden. Aber vermutlich hätte ich beim Weggehen noch einen Spruch gebracht, der auch nicht nett gewesen wäre", gibt eine Person zu. Eine andere hätte die 50 Cent hingelegt und die junge Frau aufgefordert zu gehen, bevor es weiter eskaliert. Auch ein kleiner Einwand kam: Panteleits öffentliche Einschätzung über das Gehalt der Toilettenfrau in ihrer Gegenwart mache diese nochmals zum Opfer. "Das hat was mit Respekt und Regeln zu tun", heißt es in dem Kommentar weiter.
Was die meisten Reaktionen eint: Dass die Moderatorin ihr eigenes Verhalten so stark reflektiert, wird ihr hoch angerechnet. "Allein, dass du darüber nachdenkst, zeigt, dass du normalerweise ein empathischer Mensch bist. Grundsätzlich respektlose Menschen denken hinterher nicht darüber nach."
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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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