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Dietmar Bärs Karrierebeginn: So sah er vor dem "Tatort" aus
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von C3 NewsroomWie sehr sich Dietmar Bär seit seinen Anfängen optisch wohl verändert hat?
Bild: IMAGO / United Archives / Horst Galuschka
Während Dietmar Bär heute als Inbegriff des zuverlässigen "Tatort"-Kommissars gilt, begann seine Karriere deutlich wilder. Zum 65. Geburtstag des Schauspielers blicken wir zurück auf seine frühen Rollen.
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Jugendfilm "Treffer" und früher "Tatort"-Auftritt
Dietmar Bär, geboren am 5. Februar 1962 in Dortmund, war in seiner Jugend politisch aktiv, spielte Theater und gehörte zur Punkband Planlos. Diese Erfahrungen spiegeln sich später in den kantigen Figuren seiner Anfangsjahre wider. Noch während seiner Ausbildung an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum gab Bär sein Debüt vor der Kamera. Im Coming-of-Age-Drama "Treffer" (1984) von Regisseur Dominik Graf übernahm er eine Hauptrolle als Motorradverkäufer im Ruhrgebiet, dem seine Leidenschaft zum Verhängnis wird.
Im selben Jahr folgte bereits Bärs erste Rolle im "Tatort". In "Zweierlei Blut" spielte er nicht etwa einen Ermittler, sondern den Hooligan Ernst, einen Bandenchef im Umfeld des MSV Duisburg. Es kamen kleinere Engagements in "Der Formel Eins Film" (1985) von Wolfgang Büld und in Doris Dörries Kinokomödie "Männer" (1985).
"Treffer" (1984): Der clevere Franz (Dietmar Bär), Albi (Max Wigger), der Fighter, und Tayfun (Tayfun Bademsoy) sind gute Freunde.
Bild: IMAGO/United Archives
Krimierfahrung an der Seite von Willy Millowitsch
Größere Bekanntheit erreichte Dietmar Bär durch die sechsteilige Kölner Krimireihe "Kommissar Klefisch" (1990-1996), vielen Zuschauer:innenn als "Bulle mit Herz" vertraut. Dort spielte er den jungen Kommissar Mike Döpper an der Seite von Volksschauspieler Willy Millowitsch, der den erfahrenen Oberkommissar Hermann-Josef Klefisch verkörperte. Bär brachte als Döpper Dynamik und eine deutlich rauere Note in das Duo.
Dietmar Bär und Willy Millowitsch 1991 in der Krimireihe „Kommissar Klefisch".
Bild: imago stock&people
1997 stieg Dietmar Bär in den Kölner "Tatort" ein und übernahm dort die Rolle des Kommissars Freddy Schenk, der von den Cowboystiefeln zu Sneakers wechselte und sich für für Oldtimer und Maßanzüge begeistert. Mit Klaus J. Behrendt hatte Bär bereits in der Miniserie "Leo und Charlotte" (1991) zusammengearbeitet. Behrendt, der damals schon als Kommissar Max Ballauf in Düsseldorf ermittelte, setzte sich ausdrücklich für seinen jetzigen Partner ein: "Ich wollte einen Partner auf Augenhöhe. Das habe ich dem WDR auch gesagt und Dietmar vorgeschlagen", erklärte er 2022 im Gespräch mit "teleschau".
Gemeinsam bilden Bär und Behrendt eines der langlebigsten und beliebtesten Ermittlerduos der Reihe.
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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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