Schwere Schulzeit

"The Voice of Germany"-Coachin Shirin David über Mobbing: "Ich war immer eine Außenseiterin"

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von Buzzwoo

Shirin David spricht in ihrer neuen Doku offen über Mobbing, Einsamkeit und ihren Weg zum Superstar.

Bild: picture alliance / Geisler-Fotopress


Shirin David gehört heute zu den erfolgreichsten Künstlerinnen des Landes. Doch in einer Doku spricht sie erstmals offen über eine schmerzhafte Vergangenheit - geprägt von Einsamkeit, Mobbing und Internet-Hass.

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Mit sieben Nummer-eins-Singles, Millionen Fans und einer erfolgreichen Stadion-Tour zählt Shirin David zu den größten Popstars Deutschlands. Doch der Weg dorthin war für die 30-Jährige alles andere als leicht.

In der Dokumentation "Barbara - Becoming Shirin David", die ab dem 13. März erscheint, spricht sie erstmals ausführlich über ihre schwierige Kindheit. Damals fühlte sich Barbara Shirin Davidavičius, wie sie mit bürgerlichem Namen heißt, häufig ausgegrenzt. "Ich war immer eine Außenseiterin", erinnert sie sich an ihre Schulzeit.

"Ich hasse Barbara"-Gruppe im Internet

Besonders schmerzhaft sei für sie gewesen, dass sich der Spott auch online fortsetzte. Auf der früher beliebten Plattform SchülerVZ habe es sogar eine Gruppe mit dem Titel "Ich hasse Barbara" gegeben.

"Ich habe mich immer gefragt, was mit mir nicht stimmt", erzählt die Musikerin rückblickend.

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Es fühlt sich an, als würde jemand dein Herz rausreißen.

Shirin David

Erfolg als Befreiung

Trotz der Einsamkeit habe sie sich damals ein Ziel gesetzt. Ihr Gedanke: "Wartet ab: Die, die mich mobben, denen werde ich es richtig zeigen." Als sie später mit ihren YouTube-Videos erste Aufmerksamkeit bekam, fühlte sich das für sie wie ein Wendepunkt an. "YouTube hat mir die Möglichkeit gegeben, mich so zu zeigen, wie ich wollte."

Neben Hass-Kommentaren habe sie dort auch viel Zuspruch erlebt. "Diese Zahlen zu sehen, das gibt dir das Gefühl, dass du geliebt wirst", sagt sie über diese Phase - für sie rückblickend "die mit Abstand schönste Zeit in meinem Leben".

Internet-Hass traf Shirin David erneut

Doch auch später blieb sie nicht von Angriffen verschont. Als sie bereits als Musikerin erfolgreich war, traf sie eine Welle von Online-Hass besonders hart. Rückblickend berichtet sie, sie sei damals "zwei Jahre nicht aus dem Haus gegangen".

Auch ihre Mutter Erika litt unter der Situation. Ihre deutliche Meinung über die Hater: "Das ist krank."

Die "The Voice"-Coachin erinnert sich an diese Zeit als Phase großer Selbstzweifel. "Damals hatte ich immer das Gefühl, dass ich mich für mich schämen musste." Heute sieht sie die Dinge klarer und zieht eine ernüchternde Bilanz: "Du kannst gegen das Internet nicht gewinnen."

Shirin David im TV: Wo sieht man die 30-Jährige?

Ihre Popularität führte die Hamburgerin mehrmals ins Fernsehen: 2021 gehörte sie zum Panel in der zweiten Staffel von "Wer stiehlt mir die Show?". Dort behauptete sie sich gegen die starke Konkurrenz rund um Joko Winterscheidt und durfte sogar eine Folge selbst moderieren.

2023 übernahm die Rap-Künstlerin zudem erstmals eine der begehrten Rollen als Coach bei "The Voice of Germany". Dort zeigte sie nicht nur musikalisches Feingefühl, sondern auch großes Engagement für ihre Talente. Sowohl Staffel 13 als auch die neue Staffel 15 mit Shirin David gibt es kostenlos auf Joyn zu sehen.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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