Selbstreflexion einer Mutter
Natascha Ochsenknecht blickt zurück: "Würde das heute anders machen"
Aktualisiert:
von BuzzwooIhre Kinder standen schon in jungen Jahren im Rampenlicht. Heute sieht Natascha Ochsenknecht den damaligen Hype mit gemischten Gefühlen.
Bild: picture alliance / Eventpress
Einst Teenie-Stars, heute selbstbewusste Persönlichkeiten - doch der Weg ins Scheinwerferlicht begann für die Ochsenknecht-Brüder erstaunlich früh. Während Fans die "Wilden Kerle" feierten, wuchs hinter den Kulissen auch der Druck.
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Ein steiler Start mit Folgen
Der Karrierebeginn von Jimi Blue Ochsenknecht und Wilson Gonzalez Ochsenknecht liest sich wie ein modernes Märchen. Anfang der 2000er-Jahre wurden sie durch die Filmreihe "Die Wilden Kerle" quasi über Nacht zu Kinderstars. Jimi Blue war gerade einmal elf Jahre alt, als er 2003 erstmals als Anführer Leon über die Leinwand stürmte. Sein Bruder Wilson Gonzalez war damals 13 und spielte den rebellischen Marlon.
Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Fanpost, rote Teppiche, Interviews. Für viele Kinder ein Traum. Doch rückblickend betrachtet ihre Mutter diese Zeit deutlich differenzierter.
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"Es waren andere Zeiten"
Ganz neu war das Leben in der Öffentlichkeit für die Familie allerdings nicht. Vater Uwe Ochsenknecht gehörte schon damals zu den bekannten Gesichtern der deutschen Filmbranche. Aufmerksamkeit war also kein Fremdwort. Doch mit dem Kinoerfolg der "Wilden Kerle" verlagerte sich der Fokus zunehmend auf die Kinder.
Im Gespräch mit dem Boulevard-Magazin "Gala" zeigt sich Natascha heute selbstkritisch. Zwar habe man stets versucht, die Jungs auf dem Boden zu halten und sie vor Übermut zu bewahren. Trotzdem sagt sie offen: "Ich würde das heute anders machen, würde das so nicht mehr zulassen." Gleichzeitig ordnet sie ein: "Aber es waren andere Zeiten."
Der frühe Einstieg ins Showgeschäft habe Spuren hinterlassen, ob bewusst oder unbewusst. Dennoch sei es damals einfach Teil ihres Alltags gewesen.
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Zwischen Krisen und Schlagzeilen
Dass ein Leben im Rampenlicht nicht nur Glanzseiten hat, zeigte sich in den vergangenen Jahren immer wieder. Besonders Jimi Blue Ochsenknecht geriet zeitweise in die Schlagzeilen, unter anderem wegen juristischer Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit einer offenen Hotelrechnung in Österreich.
Für seine Mutter kein Anlass, den Glauben zu verlieren. Sie begegnet schwierigen Phasen mit Zuversicht. Auch in herausfordernden Momenten sei sie sicher gewesen, dass ihr Sohn zur Reflexion zurückfindet.
Ich habe immer an das Gute geglaubt, war davon überzeugt, dass sie sich wiederfinden, wenn mal was aus dem Ruder lief.
Mutterstolz und Selbstreflexion
Heute blickt Natascha Ochsenknecht mit einer Mischung aus Stolz und Nachdenklichkeit auf die Anfänge ihrer Söhne zurück. Der frühe Durchbruch brachte Chancen, Erfahrungen und Möglichkeiten, die sich sonst vielleicht nie geöffnet hätten. Gleichzeitig habe die Familie lernen müssen, mit Druck, Erwartungen und öffentlicher Kritik umzugehen.
Eines macht sie jedoch deutlich: Trotz aller Turbulenzen steht für sie die Familie an erster Stelle. Und vielleicht ist genau das der Anker, der Jimi Blue und Wilson Gonzalez bis heute trägt - egal, wie stark der Gegenwind gerade weht.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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