Gegenwind aus der eigenen Familie
GNTM-Finalist Godfrey: Darum glaubte seine Mutter nicht an seinen Model-Traum
Aktualisiert:
von Nicholas VogelGodfrey musste in seinem Leben viel Gegenwind überstehen. Bei GNTM bewies er Durchhaltevermögen und Kampfgeist.
Bild: ProSieben / Max Montgomery
Nicht jeder glaubte an Godfreys Model-Traum - auch seine Mutter nicht. Exklusiv spricht der Zweite der 21. GNTM-Staffel über anfängliche familiäre Zweifel und darüber, wie es für ihn jetzt weitergeht.
Die 21. Staffel GNTM auf Joyn
Für Godfrey war es nach eigener Aussage der "letzte Anlauf": Noch einmal alles auf eine Karte setzen, um endlich vom Modeln leben zu können. Mit im Gepäck zu "Germany's Next Topmodel": über zehn Jahre Erfahrung in der Branche - allerdings ohne den ganz großen Durchbruch.
Doch genau diese Höhen und Tiefen sollten sich auszahlen. Der 34-jährige Wiener biss sich Woche für Woche durch den Wettbewerb, kämpfte sich bis ins Finale der 21. Staffel und landete dort hauchdünn hinter Sieger Ibo auf einem starken zweiten Platz.
Gegenwind von zu Hause: Godfreys Mutter sah GNTM-Teilnahme anfangs kritisch
Ganz ohne Gegenwind lief der Weg allerdings nicht - auch nicht im eigenen Zuhause. Seine Mutter habe seine GNTM-Teilnahme zunächst "ein bisschen kritisch" gesehen, verrät Godfrey uns exklusiv beim Final-Event im Berliner Zoo Palast.
Sie möchte, dass ich etwas Ordentliches mache.
Schließlich sei das Modeln für ihn über Jahre holprig gewesen. Weil er damit lange "herumgekämpft" habe, wünsche sie sich "eher einen Bürojob" für ihn, erklärt der Wiener.
Trotzdem sei seine Mutter froh darüber, dass er es so weit geschafft habe. "Das hätte sie nicht gedacht, und ich auch nicht", sagt Godfrey ehrlich.
Auch seine Brüder und seine Schwester seien stolz auf ihn, beteuert das Male Model. Und selbst wenn seine Familie beim großen GNTM-Finale nicht persönlich dabei sein konnte, unterstützte sie ihn auf seinem Weg - und steht ihm trotz früherer Skepsis heute geschlossen zur Seite.
Zwischen Laufsteg und Plan B: Godfreys Zukunft nach GNTM
Offen bleibt dennoch die Frage, ob Godfrey seine bisherige Tätigkeit als Administrationskraft tatsächlich endgültig an den Nagel hängen kann. Zwar erhalte der 34‑Jährige nach GNTM zahlreiche Anfragen, wie er offen erzählt - doch nicht jede davon sei auch finanziell attraktiv. "Ich muss noch wirtschaftlich denken", betont der Wiener.
Neben klassischen Model-Jobs habe es auch Angebote für Reality-Formate gegeben, die für ihn allerdings nicht infrage kämen. Grundsätzlich verschließe sich Godfrey dem Fernsehen jedoch nicht. "Es muss das richtige Format kommen", erklärt er. TV könne für ihn ein Plan B sein, sollte es mit dem Modeln langfristig nicht klappen.
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Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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