Gestatten: Will Tippin!
Bradley Cooper als Babyboy: Seine erste große Rolle in "Alias"
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von Anna TiefenbacherFür Bradley Cooper und Jennifer Garner war "Alias" der Karrierestart.
Bild: imago images/Everett Collection
Mit der "Hangover"-Reihe und "A Star is Born" wurde Bradley Cooper berühmt. Von seiner ersten größeren Rolle wissen die wenigsten: Cooper spielte vor 25 Jahren neben Jennifer Garner in "Alias". Was er darüber zu sagen hat und warum er schließlich darum bettelte, die Show verlassen zu dürfen, erfährst du hier.
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Bradley Cooper als Will Tippin
"Alias - Die Agentin" ist eine Spionage- und Mysteryserie, die von 2001 bis 2006 lief und fünf Staffeln umfasst. Im Zentrum steht Sydney Bristow, gespielt von Jennifer Garner. Die junge Studentin glaubt, für eine geheime Regierungsorganisation zu arbeiten, erfährt dann jedoch, dass ihre Einheit in Wahrheit ein kriminelles Netzwerk ist. Daraufhin beginnt sie als Doppelagentin für die CIA zu arbeiten, um die Organisation von innen heraus zu zerschlagen.
Bradley Coopers Rolle William D. Tippin ist der beste Freund und engste Vertraute von Sydney Bristow. Trotzdem weiß der Journalist zunächst nichts von ihrer Arbeit als Undercover-Agentin, die ganze erste Staffel lang tappt er im Dunkeln. Erst als er von Sark entführt wird, sieht Sydney sich gezwungen, ihre Identität preiszugeben und ihn zu retten. Daraufhin stellt die CIA ihn als Analysten an. Am Ende der zweiten Staffel muss Will in ein Zeugenschutzprogramm, in den folgenden Staffeln hat Bradley Cooper deshalb nur noch Gastauftritte in "Alias - Die Agentin".
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Im Verlauf der Serie vermischen sich klassische Spionage-Elemente mit Mystery-Aspekten wie geheimen Artefakten und Verschwörungen. Sydney muss ständig ihre Identität wechseln und lebt in permanenter Gefahr, immer wieder wird sie mit Verrat konfrontiert - selbst aus ihrer eigenen Familie.
Wills Figur steht für die Perspektive des "Normalos", der unfreiwillig in die Welt der Geheimdienste gerät. Durch ihn wird noch deutlicher, welche Opfer Sydney für ihre Arbeit als Agentin bringen muss.
Darum wollte Bradley "Alias" verlassen
Nachdem er zwei Staffeln lang Jennifers Freund in "Alias" gespielt hatte, wollte Bradley mehr. "Ich habe nur zwei Tage pro Woche gearbeitet und hatte pro Folge zwei Szenen, in denen ich Jennifer fragte, wie ihre Reise gewesen ist - das war überhaupt nicht erfüllend. Ich bin fast wahnsinnig geworden", erzählte er in einem Interview mit "GQ". In der zweiten Staffel habe er noch weniger zu tun gehabt als in der ersten, weshalb er Alias-Schöpfer J.J. Abrams bat, ihn ganz aus der Serie zu schreiben.
Doch danach war es für den späteren "Hangover"-Star nicht unbedingt leichter, gute Rollen zu ergattern. Seine Rolle in "Alias" hatte ihm ein braves, etwas profilloses Image eingebracht. "Ich bin ständig zu Castings gegangen, und sie sagten dann: 'Er ist einfach nicht edgy genug'", erinnerte sich Bradley in einem Interview mit "The Telegraph".
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Jennifer und Bradley sind bis heute befreundet
Vielleicht war "Alias" noch nicht Bradleys Durchbruch, dafür hat er am Set eine Freundin fürs Leben gefunden. In einer Rede von 2022 erzählte Jennifer, dass sie eine der ersten Freundinnen war, die Bradley in Hollywood hatte. "Ich habe ihn mit nach Hause genommen und ihm etwas zu essen gemacht … ich koche immer noch für ihn. Es ist etwas an Menschen, die im Erfolg wie im Scheitern gleich bleiben, das uns dazu bringt, sie zu lieben. Es zeigt uns, dass wir ihr innerstes Wesen kennen. Ich kenne Bradley Cooper in- und auswendig. Was dir jetzt widerfährt, Bradley, ist eine reine Freude für alle, die dich kennen, besonders für diejenigen von uns, die dich von Anfang an kennen."
Und weiter sagte sie: "Erst als ich ihn eines Tages am Set Französisch mit einer Statistin sprechen hörte, dachte ich: 'Moment mal. Ist Bradley etwa gutaussehend? Es stellte sich heraus, dass du nicht nur die ganze Zeit über gutaussehend warst. Du warst auch ein Wunder - und an meinem Tisch bist du jederzeit willkommen."
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Was für schöne Worte. Und dass sie ernst gemeint waren, belegen immer wieder gemeinsame Bilder der beiden. Während der Pandemie wurden sie am Strand von Malibu gesichtet, woraufhin Gerüchte um eine mögliche Lovestory aufkamen. Doch die beiden dementieren und beweisen wieder und wieder, dass sie einfach gute Freunde sind. Erst vor ein paar Monaten haben sie sich im In-Restaurant Nobu in Malibu getroffen, ihre Kinder waren auch dabei.
Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.
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