Schauspieler und Glaubensanhänger

"Die Chefin"-Star Jonathan Hutter privat: Dieses Ereignis hat seine Lebenseinstellung geändert

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von C3 Newsroom

Jonathan Hutter spielt in der ZDF-Krimiserie "Die Chefin" seit 2021 die Rolle des Kommissars Korbinian Kirchner.

Bild: ZDF / Raymond Roemke


Er spielt Kommissar Kirchner in der  Erfolgsserie "Die Chefin". Privat zeigt Jonathan Hutter eine ganz andere Seite von sich. Im Interview spricht der Schauspieler über seinen Glauben, seine besondere Freundschaft zu Samuel Koch und das, was ihn wirklich antreibt.


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Jonathan Hutter: "Mich hat es immer gestört, wenn Menschen ungerecht behandelt werden"

In der ZDF-Krimiserie "Die Chefin" gehört er zum festen Inventar: Jonathan Hutter verkörpert seit 2021 den Kriminalkommissar Korbinian Kirchner - und hat sich damit in die Herzen eines Millionenpublikums gespielt.

Was viele nicht wissen: Hutter wurde in der Schweiz geboren. Mit sieben Jahren zog er mit seiner Familie nach Deutschland - früh genug, um den Schweizer Akzent hinter sich zu lassen. Wer ihn heute als Kirchner ermitteln sieht, käme wohl kaum auf die Idee, dass der Schauspieler eidgenössische Wurzeln hat.

Im Interview mit dem Magazin "Tele" verriet er, dass ihn vor allem eines mit der Figur Kirchner eint: sein ausgeprägter Sinn für Gerechtigkeit. "Mich hat es immer gestört, wenn Menschen ungerecht behandelt werden", erklärt der Schauspieler. Auf der Website des Münchner Volkstheaters nennt er Antisemitismus als etwas, das ihn wütend mache.

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Vom Theater vor die Kamera

Sein Handwerk lernte Hutter an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart. Danach folgten Jahre auf der Bühne - unter anderem am Münchner Volkstheater und am Theater Krefeld-Mönchengladbach. Doch dann wollte er etwas Neues wagen. "Ich wollte nach sieben Jahren Theater eine Veränderung", erklärte er gegenüber dem Magazin.

Der Wechsel zum Fernsehen gelang 2019, als er er in einer Episode von "SOKO München" auftauchte, 2020 übernahm er eine Gastrolle in "In aller Freundschaft - Die jungen Ärzte". Seit 2021 ist er fester Bestandteil von "Die Chefin".

Abseits der Kamera gibt Hutter offen Einblick in das, was ihn trägt: sein Glaube. "Dieses Bewusstsein trägt mich durch meinen Beruf, schenkt mir Erdung und Halt auch in Krisenzeiten", sagte er gegenüber der Zeitschrift "Bunte". Sonntags besucht er gern die Kirche. Und der Montagmorgen? Der beginnt oft mit einem besonderen Ritual - einem gemeinsamen Gebet am Telefon mit einem engen Freund.

Dieser Freund ist niemand Geringeres als Samuel Koch. Die beiden kennen sich seit ihrer gemeinsamen Zeit an der Schauspielschule. Nach Kochs schwerem Unfall bei "Wetten, dass..?" gingen sie gemeinsam durch Höhen und Tiefen. "Wir starten die Woche mit einem gemeinsamen Gebet", erzählt Hutter. Kochs Schicksal habe ihn "extrem herausgefordert", doch der Glaube sei in all dem Leid ein steter Begleiter gewesen.


Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf Joyn.de ('Behind the Screens' Deutschland) veröffentlicht.

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